| Die Ortsgemeinde Straubenzell ist in der komfortablen
Lage, über zahlreiche Liegenschaften zu verfügen. Neben Grundstücken
und Gebäuden befinden sich auch etliche Waldungen in ihrem Besitz. Artikel 4 der Gemeindeordnung schreibt u.a.vor, dass «die Gemeinde mit ihren Gütern eine der Öffentlichkeit dienende Bodenpolitik» betreiben soll. Diesem Auftrag folgend, hat die Ortsgemeinde in den vergangenen Jahrzehnten Grundstücke verkauft, verpachtet oder im Baurecht abgegeben. Mehrere Liegenschaften wurden als Realersatz neu erworben. |
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Das Gemeindehaus…«
Prunkstück» im Herzen Bruggens! Das alte Gemeindehaus wurde 1964 abgebrochen und durch den heutigen Bau ersetzt. In Zusammenarbeit mit der Post wurde das neue Gebäude im Stockwerkeigentum erstellt. Im Parterre befindet sich eine beliebte und gut frequentierte Poststelle mit eigener Postleitzahl. Teile des Untergeschosses sind ebenfalls im Besitz der Post.Der verbleibende Rest des Kellers und das gesamte Obergeschoss gehören der Ortsgemeinde. Die Aussenfassaden wurden 1993 saniert und 1996 wurden im Gebäude der jetzige Hauseingang, das Treppenhaus und der Büroeingang erneuert. Im folgenden Jahr erfuhr die Ostfassade mit dem Kunstwerk von Urs Burger eine weitere Verschönerung. |
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Altwinkeln… zurück zur
Scholle! Die Ortsgemeinde Straubenzell besitzt sogar einen eigenen Bauernhof – mit Kühen, Hühnern und glücklichen Schweinen! Umsichtig und mit viel Sachverstand wurde laufend in die Liegenschaft investiert. 1992 wurde das Gebäude umfassend saniert. Neben der Pächterwohnung wurden zwei weitere Mietwohnungen im Gebäude integriert. |
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Kreuzbühl… Reservat
für Indianer, Schlosspark für Prinzessinnen! Abseits belebter Strassen, durch mächtige Bäume und grüne Hecken geschützt, befindet sich ein Kleinod, an dem die Ortsgemeinde besondere Freude hat. Der Kinderspielplatz Kreuzbühl, hinter dem gleichnamigen Schulhaus, ist ein ideales Umfeld für kleine Wildfange. Eine stille Oase und ein Geheimtipp unter stressgeplagten Müttern! Dieses Stück grüner Natur wurde an die Stadt St.Gallen verpachtet. |
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Schönenwegen-Lerchenfeld: Günstige Wohnungen, Sport und Freizeit! Getreu ihrer sozialen Auf-gabe hat die Ortsgemeinde in diesem Gebiet bereits vor geraumer Zeit Boden im Baurecht für günstigen Wohnraum abgetreten. Ebenfalls im Baurecht wurden eine Turnhalle mit Spielplatz sowie Sport- und Tennisplätze erstellt. Noch verbleibt genug Wiesland für Schrebergärten oder andere Nutzungen. In der Umgebung konnten zwei Einfamilienhäuser zur Arrondierung gekauft werden. Beide Häuser sind derzeit vermietet. |
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Schoretshueb… mit
einem Fuss noch immer in der Vergangenheit! Am westlichen Rand der Ortsgemeinde, unmittelbar an der Grenze zu Gossau, befindet sich die Schoretshueb. Eine geschichtlich sehr interessante Liegenschaft, welche die Ortsgemeinde erst 1996 von der Stadt St.Gallen übernommen hat. Das über 500 Jahre alte Bauernhaus wurde zur Biedermeierzeit als Straubenzeller Armenhaus genutzt. Die Ortsgemeinde hat das baufällig gewordene Gebäude stilgerecht renoviert. Es bietet nun Raum für zwei grosse, zweistöckige Wohnungen und zwei kleinere Dachwohnungen. Das umliegende Wiesland konnte als Realersatz dazu gekauft werden. Es wird an Landwirte aus der Nachbarschaft verpachtet. |
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Oberwinkeln… ein
neues Quartier entsteht! Am südlichen Dorfrand von Winkeln, bevor der Hang steil gegen das Appenzellerland hochsteigt, befindet sich ein besonders attraktives Grundstück der Ortsgemeinde Straubenzell. Das Gebiet wurde im Baurecht parzelliert und bebaut. Bereits wurden mehrere Gebäude mit Mietwohnungen, einige Alterswohnungen und ein Wohnhaus mit Tages-stätte für körperbehinderte Erwachsene (Quimby-Huus) erstellt. Speziell ist, dass in diesem neuen Quartier alle Strassen die Namen berühmter Flugpioniere tragen. |
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Forstwirtschaft… in
erster Linie Naturerholungsgebiet Die Ortsgemeinde Straubenzell ist stolze Besitzerin von rund 100 Hektaren Wald. Diese Fläche verteilt sich auf diverse kleinere und grössere Parzellen über den ganzen Kanton St.Gallen sowie Appenzell AR. Die Bewirtschaftung erfolgt gegen entsprechende Entschädigung durch die kantonalen Revierförster. Die starke Dezentralisierung und nicht kostendeckende Holzpreise verhindern eine gewinnbringende Nutzung. Der Bürgerrat hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die verschiedenen Wälder zu arrondieren. Zu diesem Zweck ist es notwendig, Wälder wenn möglich abzutauschen, bzw. zu verkaufen und anderenorts wieder zu kaufen. Der Wald soll möglichst in unserem Gemeindegebiet oder in der angrenzenden Umgebung zusammengelegt werden. Damit wollen wir nebst einer kostendeckenden Bewirtschaftung einen Beitrag zur Erhaltung wichtiger Naherholungsgebiete für unsere Bevölkerung leisten. |
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